Fachliteratur

Fachliteratur

REDEN ÜBER DEMENZ - Erscheint Mitte Oktober 2017:

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In »Reden über Demenz« steht die Kommunikation mit Demenzkranken und ihren Angehörigen im Mittelpunkt. Fachleute wissen heute, was Menschen mit Demenz und ihre Angehörigen empfinden und welche Art der Anteilnahme eine wertvolle Unterstützung bedeutet. Für die bestmögliche Lebensqualität ist es essenziell, einfühlsam zuzuhören und zu reden. Man soll die Betroffenen nach ihren Ängsten und Wünschen fragen, ihre Worte jedoch nicht immer wörtlich nehmen. Damit die Betroffenen möglichst Halt im Leben haben, müssen auch die Angehörigen ohne Scham oder Schuldgefühle über die Krankheit sprechen können. Das Buch richtet sich an Angehörige von Demenzkranken, an Gerontologen, Pflegefachleute sowie Ärztinnen und Ärzte. Das Thema wird von Fachleuten aus verschiedenen Perspektiven beleuchtet. Ein Porträt und eine Reportage sowie Stimmen von pflegenden Angehörigen zeigen den alltäglichen Umgang mit Demenzkranken.

Mit Beiträgen von Monika Obrist (Vorwort), Dr. med. Irene Bopp-Kistler, Prof. Dr. theol. Ralph Kunz, Dr. med. Roland Kunz, Regula Bockstaller, Ursula Zarth, Martin Mühlegg, Fabio Schmieder, Angelika U. Reutter, Anne Rüffer, Sabine Arnold, Elena Ibello, Felix Ghezzi

www.ruefferundrub.ch

 

BEWOHNER - von Christoph Held - 2017 neu erschienen:

 Bewohner

Nichterkennenkönnen des eigenen Zustands gehört zum Erscheinungsbild der Alzheimerkrankheit. Angehörige und Freunde nehmen oft veränderte Gewohnheiten wahr, vermögen diese jedoch nicht zu deuten. Christoph Held hat
über viele Jahre in Alters- und Pflegeheimen solche Veränderungen beobachtet. In seinen »Aufzeichnungen« erzählt er einfühlsam von Bewohnern, die
es so nicht gegeben hat, deren leidvolle Geschichten aber alles andere als erfunden sind.

www.doerlemann.com

 

Demenz. Fakten, Geschichten, Perspektiven - von Irène Bopp-Kistler

Demen von Irene Bopp Kistler

Mehr Informationen erfahren Sie hier...

 

Da und doch so fern

Da und doch so fern - Vom liebevollen Umgang mit Demenzkranken

Eine Demenzerkrankung ist nicht nur für die Betroffenen selbst, sondern insbesondere für die Angehörigen eine starke Belastung. Oft übernehmen sie jahrelang die Betreuung einer geliebten Person, die physisch zwar präsent, psychisch aber abwesend ist. Gerade dieser »uneindeutige Verlust« (Ambiguous Loss), das »Da und doch so fern«-Sein, ist schwer zu verkraften. Mit Empathie und didaktischem Geschick geht die Psychotherapeutin Pauline Boss auf die Anliegen der Angehörigen ein und hilft ihnen zu akzeptieren, dass sie nicht alles unter Kontrolle haben müssen und auch negative Gefühle und Trauer zulassen dürfen.

Das Buch hilft Angehörigen dabei, Zuversicht und seelische Widerstandskraft zu gewinnen, die eigene Trauer und die Widersprüchlichkeit im Leben mit Demenzkranken zu akzeptieren; die Themen »Beziehung« und »Abschiednehmen« werden dabei besonders stark gewichtet.

 

Die Herausgeberin Dr. med. Irene Bopp-Kistler hat Medizin an der Universität Zürich studiert und sich zur Fachärztin für innere Medizin ausbilden lassen. Später spezialisierte sich Bopp auf das Gebiet der Geriatrie. Heute ist sie leitende Ärztin der Memory-Klinik Waidspital Zürich. Ein grosses Anliegen ist ihr die Sensibilisierung der Öffentlichkeit. Sie hält Vorträge und publiziert Schriften zum Thema Demenz.

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414 04487 100323 xlDas große Thema der alternden Gesellschaft

Immer mehr Menschen leiden in unserer alternden Gesellschaft an Demenz, der unaufhaltsamen Reise ins Vergessen. Doch Demenzerkrankungen wie Alzheimer sind nach wie vor tabubesetzt. In einem Band, der sich dem Thema auf vielfältige Weise nähert, schildern Betroffene, wie es ihnen mit dem allmählichen Verlust der vertrauten Welt ergeht, und Angehörige, wie schwierig und aufreibend das Leben mit Demenzkranken ist. Die Autoren berichten über die jüngsten wissenschaftlichen Erkenntnisse und schildern fantasievolle Ideen und Maßnahmen aus dem Pflegealltag, um das Leben für die Betroffenen erträglicher zu gestalten.

Ein wichtiges Buch, das von Trauer, Scham und Angst, aber auch von Optimismus und erfreulichen Überraschungen erzählt und überdies viele nützliche Informationen und Tipps bietet.

»Ein wichtiges, durch viele unterschiedliche und oft persönlich gefärbte Beiträge aufgelockertes Buch.«

Gebundenes Buch mit Schutzumschlag, 304 Seiten, 13,5 x 21,5 cm
mit Abbildungen

ISBN: 978-3-421-04487-7

 

Frieden schliessen mit Demenz

Menschen mit Demenz sind keine alten Kinder, die man bemitleiden muss

Es ist an der Zeit, den Horrorszenarien im Zusammenhang mit Demenz eine positive Vision entgegenzusetzen. Sabine Bodes Buch beschreibt eine gute Zukunft, und die hat vielerorts schon begonnen. Die Probleme, die heute da sind, und jene, die auf uns zukommen werden, sind lösbar. Wir alle müssen uns darum kümmern. Wir alle können etwas tun.

Frieden schliessen mit Demenz (von Sabine Bode)

www.klett-cotta.de  ISBN 978-3-608-94806-6

 

  

Diagnose Demenz - Ratgeber für Betroffene und Angehörige

In zehn übersichtlichen Kapiteln vermittelt dieser Ratgeber nützliche Informationen zum Thema Demenz. Er richtet sich an alle Interessierten und im Speziellen an Betroffene und Angehörige, die im Kanton Luzern leben. Die Texte sind klar gegliedert und gut verständlich. Ergänzt sind die Kapitel durch Tipps sowie Adressen von Anlaufstellen, Entlastungsdiensten, Tagesstätten und Heimen.

Ein Stichwortverzeichnis erleichtert die gezielte Suche. Der Ratgeber ist mit einer Fotoreportage illustriert. Sie zeigt auf eindrückliche Weise die vielen verschiedenen Gesichter von Menschen mit Demenz.

Zum Buch/Bestellmöglichkeit:

Bestellung Ratgeber (hier klicken)

 

Bis ich unterm Himmel hänge

Wir haben Sturm der kommt in Streifen!
Abwehr, Ohnmacht, Angst, Wut all diese Gefühle durchleben Angehörige, wenn sie von der Diagnose Demenz eines nahestehenden Menschen erfahren. Da es der betroffenen Person ja viel schlimmer ergeht als ihnen, unterdrücken sie diese Gefühle, reden nicht darüber und schämen sich ihrer Verzweiflung.
Die Autorinnen möchten Angehörigen dabei helfen, das eigene Gefühlschaos und die Schockstarre schneller zu überwinden. Sie ermutigen sie, sich über ihre Gefühle klar zu werden, ihre Grenzen zu erkennen und eine Lebenssituation zu finden, die diese Grenzen berücksichtigt.
Ein Buch, das Angehörige durch alle Turbulenzen im Alltag unterstützend begleitet.

Reckewell, Doris; Jandt, Andrea; Hegi, Lilot (Illustrationen)

 

 

Der rote Faden

Im Leben nicht verloren gehen

Das ungewöhnliche Werk von Noah Arnold wurde im Juni 2012 an der Kantonsschule Alpenquai Luzern mit dem ersten Preis ausgezeichnet, im Projekt «Fokus Maturaarbeit» als eine der hervorragenden Arbeiten der städtischen Kantonsschulen prämiert und ist von der Jury «Luzerner Religionspreis» der Universität Luzern für eine Veröffentlichung empfohlen worden. Aus der Begründung der Jury: «Der Autor hat ein berührendes Dokument geschaffen, das eine tiefe Menschlichkeit ausstrahlt, den abgelichteten Personen würdevoll begegnet und Leserinnen und Leser bereichert. Zwischen den zahlreichen Fotografien befinden sich kurze, poetische Texte mit atmosphärischer Ausdrucksstärke.»

Alles ist ein Faden, nichts ist ein Faden. Was passiert, wenn wir den Faden verlieren?

Von Noah Arnold, 100 Seiten, vierfarbig, zahlr. Fotos

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Der alte König in seinem ExilDer alte König in seinem Exil

Wenn einer nicht mehr denken kann wie früher, was ist das für ein Leben? Arno Geigers Vater hat Alzheimer. Die Krankheit löst langsam seine Erinnerung und seine Orientierung in der Gegenwart auf, lässt sein Leben abhandenkommen. Arno Geiger erzählt, wie er nochmals Freundschaft mit seinem Vater schließt und ihn viele Jahre begleitet. In nur scheinbar sinnlosen und oft so wunderbar poetischen Sätzen entdeckt er, dass es auch im Alter in der Person des Vaters noch alles gibt: Charme, Witz, Selbstbewusstsein und Würde. Arno Geigers Buch ist lebendig, oft komisch. In seiner tief berührenden Geschichte erzählt er von einem Leben, das es immer noch zutiefst wert ist, gelebt zu werden.

Autor: Arno Geiger
Verlag: Hanser
ISBN: 3446236341
EAN/ISBN-13: 9783446236349

 

Oscar: Die aussergewöhnliche Gabe eines ganz gewöhnlichen KatersOscar: Die aussergewöhnliche Gabe eines ganz gewöhnlichen Katers 

Wenn sich Oscar, der Stationskater, zu einem Patienten ins Bett legt, dann wissen Doktor Dosa und die Schwestern des Pflegeheims, dass es so weit ist. Denn Oscar spürt, wann ein Mensch sterben wird. Schnurrend schmiegt er sich an ihn - und bleibt bis zum letzten Atemzug. Oscar gibt Sterbenden, was ihnen von den Menschen oft verwehrt wird: tröstenden Beistand am Lebensende.

Autor: Dr. David Dosa
Verlag: Verlagsgruppe Weltbild GmbH
ISBN: 978-3-86800-468-7